| Buchhaltung lernen – Aus- und Weiterbildung zum Buchhalter |
| Geschrieben von: Administrator |
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Die Buchhaltung ist die Organisationseinheit eines Unternehmens, die die Buchführung erstellt. Beide Begriff werden jedoch häufig synonym verwendet, obwohl die Buchführung in der Betriebswirtschaftslehre nur die Methodik oder Tätigkeit bezeichnet. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den verschiedenen Teilbereichen der Buchhaltung und informiert sie über die Möglichkeiten, welche es gibt, um die Buchhaltung zu erlernen. In jedem Unternehmen trägt eine gute Buchhaltung zum Geschäftserfolg bei und ist maßgeblich an Investitionsentscheidungen und Ähnlichem beteiligt. Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern ist die Unterteilung der Buchhaltung in die verschiedenen Bereiche sicherlich nicht besonders sinnvoll. Je Größer allerdings eine Organisation ist, umso wichtiger ist die korrekte Aufgabenverteilung und die Unterteilung in verschiedene Zuständigkeitsbereiche. Zu den Teilbereichen der Buchhaltung zählen die Finanzbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und die Kostenrechnung. Teilbereiche der Buchhaltung Finanzbuchhaltung:Die Finanzbuchhaltung versteht sich als einen Teil des betrieblichen Rechnungswesens. Alle unternehmensbezogenen Vorgänge, welche sich in Zahlen ausdrücken lassen, werden in der Buchführung sachlich und zeitlich geordnet erfasst, gegebenenfalls auf Konten gebucht und dokumentiert. Geht eine Rechnungsperiode zu Ende, beispielsweise ein Quartal, so werden die Konten geschlossen, eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt. Diese dient dazu, den Gewinn und den Verlust für ein Unternehmen und deren Teilbereiche nachzuweisen. Für einige Unternehmensformen ist die Finanzbuchhaltung verpflichtend. Das Ziel der Finanzbuchhaltung ist es also mittels der GuV das Gesamtergebnis der Unternehmung zu ermitteln. Debitorenbuchhaltung:Das Wort Debitor stammt aus dem lateinischen und bedeutet Kunde oder Schuldner. Die Debitorenbuchhaltung erfasst also alle offenen Forderungen einer Organisation und verwaltet diese. Der Unternehmensbereich, der der Debitorenbuchhaltung übergeordnet ist, wird auch als Forderungsmanagement bezeichnet. Zusätzlich liefert diese Abteilung Informationen zur Verbesserung der finanziellen Lage eines Unternehmens. Es werden Informationen für das betriebliche Mahnwesen bereitgestellt, um so eine Einschätzung für das finanzielle Risiko treffen zu können. Kreditorenbuchhaltung:Die Kreditorenbuchhaltung ist sozusagen das Gegenstück zur Debitorenbuchhaltung. Sie ist ein Nebenzweig der Finanzbuchhaltung und ist zuständig für die Buchführung Kontokorrentbeziehungen, zwischen einem Unternehmen und externen Lieferanten bzw. Anbietern von Dienstleistungen. Die kreditorische Eingangsrechnung zählt zu den Hauptaufgaben der Kreditorenbuchhaltung. Das Aufgabenspektrum ist trotzdem sehr vielseitig und reicht von der Bearbeitung der Eingangspost, bis zur Erstellung und Durchführung von Daueraufträgen. Reisekostenabrechnung und das Gutschriftenverfahren zählen ebenfalls zu den Aufgaben der Kreditorenbuchhaltung. Anlagenbuchhaltung:Die Anlagenbuchhaltung ist ebenfalls ein teil der Finanzbuchhaltung. Hier werden langlebige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einer Organisation erfasst und verwaltet. Aufgaben der Anlagenbuchhaltung sind weiterhin die Bewertung und Buchung von Zu- und Abbuchungen des Anlagevermögens, sowie die Ermittlung und Buchung der Abschreibung. Lohnbuchhaltung: Die Lohnbuchhaltung ist vorwiegend mit der betrieblichen Abwicklung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen beschäftigt. Zudem ist diese Abteilung zuständig für die Pflege der Personalstammdaten und die Führung von Jahreslohnkonten. Eine Lohnbuchhaltung existiert bereits heute schon vielen kleinen und mittleren Betrieben mit nennenswerten Personalinformationssystemen. Weiterbildung im Bereich Buchhaltung In vielen Städten werden Lehrgänge für den Bereich der Buchhaltung angeboten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Eine gute Übersicht über die Finanzen eines Unternehmens ermöglichen ein Urteil darüber, in welchen Unternehmensteilen wirtschaftlich gearbeitet wird oder wo Einsparung nötig sind oder unnötige Ausgaben entstehen. Das fach der Buchhaltung ist dabei so vielseitig, dass es empfehlenswert ist sich auf ein bestimmtes Themengebiet festzulegen. Buchhalter sind gefragt, weshalb sich eine Weiterbildung in diesem Bereich auf jeden Fall lohnt, vor allem dann wenn man bereits eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich hat. Welche Möglichkeiten Buchhaltung zu lernen gibt es Das Bildungsangebot in diesem Bereich ist mehr als vielseitig. Online Kurse werden ebenso zahlreich angeboten, wie Präsenzlehrgänge. Eine gute alternative sich fortzubilden könnte ein Fernlehrgang sein. Dies gilt vor allem dann, wenn sie beruflich sehr eingespannt sind und einen Lehrgang zeitlich nicht unterbringen können. Wenn sie sich für einen Fernlehrgang interessieren, ordern sie noch heute den kostenlosen Studienführer des von Ihnen gewählten Anbieters. Links zu diesen finden sie am Ende dieses Artikels. Unabhängig vom Bildungsweg für den sie sich entscheiden wünschen wir Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute. |