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Eine abgeschlossene Weiterbildung führt zu einer höheren Qualifikation am Arbeitsplatz. Dies sollte sich in einem höheren Gehalt niederschlagen. Eine entsprechende Gehaltsverhandlung fällt den meisten Menschen indes schwer: Meist fehlt die Erfahrung und der Chef kommt selten auf den oder die Angestellte zu und bietet von sich aus ein höheres Gehalt.
Gehaltsverhandlungen Es gibt keine immer funktionierende Gebrauchsanweisung, um eine Gehaltsverhandlung zu führen: Vieles hängt davon ab, inwiefern die Weiterbildung tatsächlich die ausgeübte Tätigkeit aufwertet und ob der Arbeitgeber bereit ist, die Weiterbildung entsprechend zu honorieren. So gibt es viele Arbeitsstellen, für die ein gewisses Bildungsmaß vorausgesetzt wird, wobei jede Zusatzqualifikation als "Privatsache" angesehen wird. Hinzu spielt stets auch das Verhältnis des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin zu ihrem Chef eine Rolle, denn bei vorhandener Sympathie ist auch ein Arbeitgeber im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit Einsatz und Leistung zu honorieren. Ablauf einer Gehaltsverhandlung Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin muss in der Regel den ersten Schritt tun und den Chef um einen Termin bitten. Allein dies fällt vielen Menschen schwer, da es nicht zum beruflichen Alltag gehört. Der Termin findet im verschlossenen Büro des Chefs statt, was für zusätzliche Unsicherheit sorgt. Nun muss man dem oder der Vorgesetzten erklären, welche Vorteile die abgeschlossene Weiterbildung für den betrieblichen Ablauf hat und warum hieraus ein höherer Gehaltsanspruch gerechtfertigt ist. Im Besonderen sollte man hierbei herausstellen, welche privaten Opfer man für die berufliche Fortbildung gebracht hat, die letztlich der Firma zu Gute kommen. Meist weiß der oder die Vorgesetzte längst um den Zweck des Termins, lässt sich allerdings nichts davon anmerken. Nun muss man seine Wünsche klar und deutlich formulieren und definieren. (Mehr dazu finden Sie auf Businessplantage.de) Höhe der Gehaltsforderung Es gibt Flächentarifverträge, die von den großen Gewerkschaften ausgehandelt werden. Hiermit hat der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin eine solide Grundlage, um argumentieren zu können, was die eigene Arbeit nach Abschluss einer beruflichen Weiterbildung an anderer Stelle Wert sein könnte. Ein Abschluss zu für alle Seiten zufriedenstellenden Konditionen ist dann in der Regel kein Problem, denn Weiterbildung lohnt sich fast immer. |